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"Planung von Standorten für das Repowering"

3. Workshop am 23. Juni 2009, ATLANTIK Hotel Sail City Bremerhaven


Link:
button_rot Pressemitteilung

Der dritte Workshop der Dialogreihe „Repowering von Windenergieanlagen in der Metropolregion Bremen-Oldenburg“ bot diesmal aktuelle Informationen zu den Themen Naturschutz- und Verwaltungsrecht bei der Planung von Repowering-Standorten. Die 51 Teilnehmer aus Verwaltung und Politik, Windbranche, Natur- und Umweltschutzorganisationen nutzten erneut die Möglichkeit, sich zu informieren sowie sich aktiv miteinander auszutauschen und zu vernetzen.

Saalansicht  Moderator

Zum Workshopauftakt fasste Jan Rispens, Geschäftsführer der WAB, zunächst die Ergebnisse der Repowering-Konferenz der Kommunalen Umweltaktion (U.A.N.) und des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB) am 11. Und 12. Juni in Bremen zusammen. Nachdem beim letzten Workshop der Dialogreihe am 21. April 2009 der Experteninput im Vordergrund stand, spielten bei diesem Workshop die Interaktion und der gemeinsame Austausch zu Problemstellungen eine große Rolle. In einer längeren Arbeitsphase tauschten sich Kleingruppen zunächst innerhalb ihrer Disziplinen (Politik/Verwaltung/Behörden, Windbranche und gesellschaftliche Interessengruppen) über Visionen für die Region im Jahr 2025 aus. So formulierte jede Gruppe gemeinsame Planungsziele für den Windstromanteil an der Stromerzeugung, für die mögliche künftige Bedeutung der Region für den Naturschutz sowie wünschenswerte Einstellungen und Erfahrungen der Anwohnerinnen und Anwohner gegenüber und mit der Windenergie.

„Obwohl zwischen unterschiedlichen Disziplinen eine gewisse Bandbreite der Vorstellungen herrschte, gingen doch alle Gruppen von hohen Ausbauzielen des Repowerings aus. Spannend war besonders, dass die gesellschaftlichen Interessengruppen z.T. höhere Ausbauziele hatten als die Vertreter der kommunalen und regionalen Planungsbehörden.“, so Dr. Markus Troja vom Moderatoren-Team. Am Nachmittag diskutierten interdisziplinäre Gruppen über Tabuzonen für Windenergieanlagen, Möglichkeiten der Zusammenarbeit sowie Erkenntnisse zur Vereinbarkeit von Repowering und Naturschutz bzw. Tourismus.

Gruppenergebnisse Visualisierung

Ergänzt und thematisch unterfüttert wurden die beiden Themenbereiche zum einen von Herrn Dr. Hermann Hötker, Michael-Otto-Institut im NABU, der über Repowering im Kontext naturschutzfachlicher Ziele referierte, und zum anderen von Dr. Andreas Hinsch, Fachanwalt für Verwaltungsrecht, der planungs- und (naturschutz-)rechtliche Grundlagen darstellte. Bevor zum Abschluss der Veranstaltung  die Aussichtsplattform des Atlantic Hotel Sail City besucht werden konnte, stellte Ronny Franke, Fraunhofer IFF in Magdeburg, dem Plenum ein innovatives Programm zur 3D-Visualisierung von Windparks vor. Hiermit können Repowering-Vorhaben mit einer hohen Qualität sehr realitätsnah grafisch dargestellt werden.

 

Dokumention des zweiten Workshops am 23. Juni 2009


Links:
button_rot Programm-Workshop
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Fotos von der Gruppenarbeit

Gruppe Politik 1 Gruppe Politik 2
Gruppendiskussion Windbranche Gruppe TOEB 2 
Gruppendiskussion Mitte  Stellwände


Vorträge der Referenten

Dr. Hermann Hötker,  Michael-Otto-Institut im NABU
Repowering im Kontext naturschutzfachlicher Ziele
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Dr. Andreas Hinsch, Rechtsanwälte Blanke Meier Evers
Planungs- und naturschutzrechtliche Voraussetzungen des Repowerings
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