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WINDFORCE Conference am 15. und 16. Mai in Bremerhaven

Bremerhaven, den 15. Mai 2018 — Heute ist in Bremerhaven die 14. WINDFORCE Conference eröffnet worden. Begrüßende Worte sprachen Bremens Umweltsenator Dr. Joachim Lohse und WAB-Geschäftsführer Andreas Wellbrock. Beide zeigten sich kämpferisch. Die 14. WINDFORCE Conference demonstriert den starken Zusammenhalt der Branche, die für dasselbe Ziel kämpft: Als Garant der Energiewende darf die Offshore-Windenergie nicht länger gedeckelt werden.

Dr. Lohse sendete in seiner Begrüßungsrede ein starkes Zeichen nach Berlin: „Die Bundesregierung muss deutlich machen, dass der Ausbau der Offshore-Windenergie politisch gewollt ist. Dazu gehören eine rasche Umsetzung der im Koalitionsvertrag festgeschriebenen Sonderausschreibungen und perspektivisch eine Anhebung der Ausbauziele. Das große Potenzial der Offshore-Windenergie lässt sich nur nutzen, wenn ein verlässlicher Pfad für die nächsten 10 Jahre geschaffen wird, der der Branche Stabilität gibt.“

WAB-Geschäftsführer Andreas Wellbrock bekräftigte die Erfolgsstory der Offshore-Windenergie: „Keine vergleichbare Industrie hat in so kurzer Zeit eine derartige Entwicklung hingelegt. Wir liefern heute an 363 Tagen im Jahr Strom und die 0-Cent-Gebote haben eindrucksvoll bewiesen, dass Offshore-Windenergie heute die günstigste und zugleich stetigste Energiequelle ist.“

Er mahnte, dass diese eindrucksvolle Entwicklung durch die Deckelung der Ausbauziele in eine massive Schieflage gerät: „Den Erfolg der Offshore-Windkraft haben wir dem Pioniergeist und der tiefen Überzeugung der kleinen- und mittelständischen Unternehmen zu verdanken. Diese Unternehmen sind das Rückgrat unserer Industrie und verdienen die volle Unterstützung der Politik“, so Wellbrock weiter.

Einigkeit in der Podiumsdiskussion

In der anschließenden Podiumsdiskussion mit Industrievertretern, darunter Jörg Kubitza von CEZ Deutschland und Achim Berge Olsen von wpd offshore, ergänzte Holger Gassner, Leiter Strategie, Regulatory Affairs und R&D Renewables bei innogy SE: „Die Offshore-Windtechnologie hat in den letzten Jahren eine beeindruckende Entwicklung genommen. Offshore-Wind ist wettbewerbsfähig und wird im zukünftigen Energiemix vieler Länder eine bedeutende Rolle spielen. Um diese Erfolgsgeschichte fortzuschreiben und die Potenziale zu nutzen, ist ein Rahmen erforderlich, der einen kosteneffizienten und zugleich kontinuierlichen Zubau ermöglicht,“ so Gassner.

Dr. Tim Fischer, Vice Director von Ramboll im Bereich Wind, betonte: „Die Energiepolitik der vorherigen und aktuellen Bundesregierung wird eine Erreichung der vereinbarten Klimaziele bis 2030 sehr schwierig machen. Der unklare Kurs bei den Onshore-Ausschreibungen und dem bald stagnierenden Offshore-Ausbau führt in der deutschen Windbranche eher zu Verunsicherung als zu einer Aufbruchstimmung. Es fehlt in Deutschland an einer langfristigen, parteiübergreifenden Vision für die Energieversorgung von morgen.“

Dr. Hans-Joachim Stietzel, Governmental Relations Germany Sales von MHI Vestas Offshore Wind, fügte hinzu: „Die Ergebnisse der letzten beiden Offshore-Ausschreibungen in Deutschland haben gezeigt, dass der Offshore-Windenergie in kurzer Zeit eine enorme Kostendegression gelungen ist und sie essentiell für eine verlässliche Erreichung der nationalen und internationalen Klimaschutzziele ist.“

WINDFORCE Conference endet mit Dinner am Mittwoch

Noch bis morgen ist Bremerhaven der Treffpunkt der nationalen und internationalen Offshore-Branche. Am ersten Konferenztag standen Werksbesichtigungen von Steelwind Nordenham und Siemens Gamesa auf dem Programm. Daneben veranstaltete das EU-Interreg-Projekt Inn2POWER gemeinsam mit dem Enterprise Europe Network Bremen ein B2B-Matchmaking-Event, um die Vernetzung zwischen europäischen KMU der Nordsee-Region zu fördern. Im Baltic OffshoreGrid Forum konnten Interessierte zusätzlich ein Seminar zum Thema „Environment & Society“ und „Cost-Benefit Analysis“ besuchen.

Am morgigen Mittwoch erwarten die Teilnehmenden insgesamt zehn Experten- und Entscheidersequenzen. Die Entscheidersessions stehen im Spannungsfeld zwischen internationaler Perspektive und Innovationsfeldern. Bei den Experten sollen Erfahrungs- und Praxisberichte lebendige Diskussionen anregen. Das vollständige Programm finden Sie unter: www.windforce.info

Die WINDFORCE Conference ist eine der führenden Veranstaltungen der Offshore-Windenergie in Deutschland und zieht jedes Jahr Start-ups, Unternehmen und Industriekonzerne an die Nordsee-Küste. Der zweite Konferenzabend wird traditionell mit dem WINDFORCE Dinner gekrönt, welches in diesem Jahr im Weserstrandbad in Bremerhaven stattfindet. Zur Konferenz werden noch bis morgen 230 Vertreterinnen und Vertreter namhafter Branchengrößen wie CEZ, DEME Group, Deutsche Windtechnik, EMS Maritime Offshore, E.ON, ELA Container, EWE, Fraunhofer, Global Renewables Shipbrokers, Green Giraffe, MHI Vestas, Ocean Breeze, Ørsted Wind Power, PwC, Ramboll Wind, REETEC, Siemens Gamesa, TenneT Offshore, Vattenfall, WindEurope, WindMW und wpd erwartet

Mehr Informationen zur WINDFORCE Conference 2018: https://windforce.info/windforce2018/

Über die WAB
Der WAB e.V. ist das führende Unternehmensnetzwerk für Windenergie in der Nordwest-Region und bundesweiter Ansprechpartner für die Offshore-Windenergiebranche in Deutschland. Dem Verein gehören Unternehmen und Institute aus allen Bereichen der Windenergie-Industrie, der maritimen Industrie sowie der Forschung an.

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Gefördert vom Senator für Umwelt, Bau und Verkehr des Landes Bremen und den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung

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WAB-Geschäftsführer Andreas Wellbrock bekräftigte die Erfolgsstory der Offshore-Windenergie: „Keine vergleichbare Industrie hat in so kurzer Zeit eine derartige Entwicklung hingelegt. Wir liefern heute an 363 Tagen im Jahr Strom und die 0-Cent-Gebote haben eindrucksvoll bewiesen, dass Offshore-Windenergie heute die günstigste und zugleich stetigste Energiequelle ist.“

 

Er mahnte, dass diese eindrucksvolle Entwicklung durch die Deckelung der Ausbauziele in eine massive Schieflage gerät: „Den Erfolg der Offshore-Windkraft haben wir dem Pioniergeist und der tiefen Überzeugung der kleinen- und mittelständischen Unternehmen zu verdanken. Diese Unternehmen sind das Rückgrat unserer Industrie und verdienen die volle Unterstützung der Politik“, so Wellbrock weiter.

 

Einigkeit in der Podiumsdiskussion

Holger Gassner, Head of Strategy & Technology Renewables bei innogy SE, ergänzte in der anschließenden Podiumsdiskussion: „Die Offshore-Windtechnologie hat in den letzten Jahren eine beeindruckende Entwicklung genommen. Offshore-Wind ist wettbewerbsfähig und wird im zukünftigen Energiemix vieler Länder eine bedeutende Rolle spielen. Um diese Erfolgsgeschichte fortzuschreiben und die Potenziale zu nutzen, ist ein Rahmen erforderlich, der einen kosteneffizienten und zugleich kontinuierlichen Zubau ermöglicht,“ so Gassner.

Dr. Tim Fischer, Vice Director von Ramboll Wind, betonte: „Die Energiepolitik der vorherigen und aktuellen Bundesregierung wird eine Erreichung der vereinbarten Klimaziele bis 2030 sehr schwierig machen. Der unklare Kurs bei den Onshore-Ausschreibungen und dem bald stagnierenden Offshore-Ausbau führt in der deutschen Windbranche eher zu Verunsicherung als zu einer Aufbruchstimmung. Es fehlt in Deutschland an einer langfristigen, parteiübergreifenden Vision für die Energieversorgung von morgen.“

 

WINDFORCE Conference endet mit Dinner am Mittwoch

 

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